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Blutegeltherapie

Was verstehen wir unter Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist ein jahrtausend altes Heilverfahren. In den vergangenen Jahrhunderten in Vergessenheit geraten, erlebt diese Therapieform in der Naturheilkunde, aber auch in der Chirurgie (bei Replantationen), eine Renaissance. Die Wirkung der Blutegeltherapie ist auf den Blutverlust und die spezifischen Blutegelwirkstoffe zurückzuführen. Anfänglich scheint diese Methode als altertümlich, doch setzt auch die Schulmedizin immer häufiger Blutegel  bei Unfällen, langwierigen, eiternden, offenen Wunden und in der plastischen Chirurgie ein. Blutergüsse, Tennisellenbogen und Blutstaus können so äusserst gut behandelt werden. Mit einer guten Compliance des Patienten sind gute Erfolge sichbar. 

Wann wenden wir Blutegel an?

Hauptindikatoren sind z.B.:

Reizdarm

Venöse Erkrankungen (z.B. Hämorrhoiden)

Gelenkerkrankungen (z.B. Rheumatische Erkrankungen)

Lokale Infektionen (z.B. Furunkel)

Patientenaufklärung

Risiken und mögliche Komplikationen

Schwache Nachblutungen, Rötungen oder Zieh-Schmerzen an den Einstichstellen sind möglich, kleine Blutergüsse sind meist unbedenklich. Extrem selten kann es zu örtlichen Infektionen an den Einstichstellen kommen nach der Behandlung, trotz der Anwendung von Anica und Salbenverbände auf die sterilisierten Auflagen. Häufig tritt nach einer Behandlung ein leichter Juckreiz an der Einstichstelle auf. Normalerweise ist die Einstichstelle mit einem Dreizack des Egels gekennzeichnet und nach einem Tag, mit einem violetten 5 - Räppler-Ring umgeben. Nach einer Woche sind nur noch leichte Vernarbungen zu erkennen, die mit der Zeit verschwinden.
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