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Humoralmedizinische Kriterien der Diagnose

In der Humoralmedizinischen Diagnostik werden folgende Kriterien beachtet:

Die Regulationsfähigkeit und Verteilung der vier humoralen Säfte – Schleim, Blutbildung – und Blutqualität, Leber-und Gallentätigkeit sowie die Speicherung, Substanz- und Gewebeaufbau des Körpers und Ausscheidungsfähigkeit der anfallenden Abfallprodukte. Die meisten diagnostischen Verfahren der Naturheilkunde sind somit Ergebnisse langfristiger Prozesse.

Wir setzten bei der Diagnosefindung auch fundierte, analytische und wissenschaftlich anerkannte Laboranalysen ein, die wir ggf. mit Schulmedizinern besprechen.

Augen - / Irisdiagnose

  • Die Irisdiagnose wird in der Naturheilkunde von J. Deck und J. Broy als Augendiagnostik angesehen.
  • Die humoralen Ablagerungen und Regulationen beschreibt Joachim Broy in seinem Werk „Konstitutionen“  Foitzig Verlag.
  • Josef Deck hingegen nimmt sich der organotrophen Gewebestrukturen in der Beurteilung an.
  • Bei der Augendiagnose handelt es sich um das Erkennen von durchgemachten Krankheiten und Krankheitsneigungen
  • In der Iris (Regenbogenhaut) sehen wir eine Widerspiegelung des Körpers mit allen Organen, die sich in einer logischen systematischen Ordnung zeigen. Die Augendiagnose zeigt die anlagebedingten Schwächen und Regulationsfähigkeit eines Menschen, seine genetisch geprägten und familiären Krankheitsneigungen.
  • Die Irisdiagnose gehört mit zu den Hinweisdiagnostiken, wie Zunge, Harn und Reflexologie. Es ist unumgänglich diese naturheilkundliche Diagnostik nicht als einige Diagnose zu verwenden, sondern im Rahmen der verantwortungsvollen Praxis immer eine Anamnese (Patientenbefragung) zu veranlassen und mit anderen Möglichkeiten zu untermauern.

     

Im Auge zu erkennen

  • Hinweise auf abgelaufene Krankheiten
  • Hinweise auf die individuellen Dispositionen – Krankheitsneigung, ein Schwachpunkt der in der Regulation im Körper angelegt ist, der bei grobem Fehlverhalten im Lebensstil zu Krankheiten führen kann
  • Schwerpunkt der Augendiagnose:
  • vorbeugende Hinweise, was ein Patient für sich selber tun kann, um spätere Krankheiten zu vermeiden.
  • Im Vorfeld von Erkrankungen zu reagieren, dort, wo klinische Untersuchungen und Befunde noch nicht analytisch sichtbar sind.

Zungendiagnose

  • Die Zungendiagnose ist eine der ältesten Diagnosen aller naturheilkundlichen Richtungen. Die Zungendiagnose der traditionellen europäischen Naturheilkunde.

Antlitzdiagnose

  • Die Antlitzdiagnose wird nach den Kriterien von Dr. Hickethier und Dr. Schüssler, sowie Natale Ferronato – Pathophysiognomik angesehen.
  • Kurt Hickethier war ein deutscher Alternativmediziner und wurde durch seine Weiterentwicklung der Antlitzanalyse nach Wilhelm Heinrich Schüssler, die er „Sonnerschau“ nannte, bekannt. Bei der Sonnerschau werden angebliche Mineralstoffmängel anhand von Merkmalen im Gesicht eines Menschen festgestellt, die dann durch die Gabe von Schüssler-Salzen (1 – 12 und Ergänzungssalze) ausgeglichen werden können.
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Praxis der Pathophysiognomik

Lehrbuch und Bildatlas der Krankheitszeichen im Gesicht
Natale Ferronato
Bild Quelle aus Lehrbuch und Bildatlas – Natale Ferronato

Harnschau – Senkurin - Überschichtungsurin

  • Die moderne Praxis setzt zur Urindiagnose die aus dem analytischen Labor der Schulmedizin bekannten Tapes – Combur 11/5 und die ph-Streifen ein.
  • Die Harnschau gehört zu einem der wichtigsten Möglichkeit der Diagnose. Neben Farbe und Geruch, sowie Menge kann im Senkurin (ca. 50 ml) nach einer Senkzeit von einer  - bis vier Wochen die Qualität und die Regulation der humoralen Säfte untereinander angesehen und beurteilt werden.

  • Der Überschichtungsurin zeigt den mit Salpetersäure versetzten Urin innert Sekunden, welche Regulationen der inneren Organe in einer Störung vorliegen.

Reflexologie

  • Reflexanworten des Körpers sind Ausdruck der nervalen Reizbarkeit, sowohl der Unterreizung als auch der Überreizung. Ein gesunder Körper kann in Sekundenfrist sensorisch Reize aufnehmen und entsprechend motorisch adäquat beantworten. Ein überreizter Körper/Region empfindet schnell Schmerz und reagiert mit überspitzten Schmerzamplituden. Ein unterreizter Körper/Region empfindet auch bei heftiger Intervention keinen Schmerz. Die Fussreflexzonen eignen sich äusserst gut, um auf den Zahnzonen und den Terminalen/Zustimmungspunkten der Akupunktur ein reflektorisches Bild zu erhalten.
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